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Yo ho: Ben, Lenn, Marlon und Titus im Finale des Schülerwettbewerbs Physik OWL an der Universität Bielefeld

Zusammen mit 29 anderen Gruppen aus ganz OWL zimmerten die vier Schüler (Gruppenname, klassisch-minimalistisch: „Boot“) aus der 6c ein (fast) hochseetüchtiges Piratenboot zusammen, und zwar aus folgenden Materialien: 6 Pappbecher, 10 Schaschlikspieße, 2 Pappteller, 1 Nadel und 6 Gummibänder. Die Challenge: Das Boot sollte einen 500 g schweren Piratenschatz vom einen Ufer eines Planschbeckens zum diametral gegenüberliegenden transferieren, angetrieben nur durch den Luftstrom eines Handventilators. Eine harte schiffbauliche Prüfung, wie sich herausstellen sollte: von allen angereisten Schüler*innengruppen, die sich in der Kategorie Klasse 5/6 oder 7/8 dem maritimen Wettkampf gestellt hatten, scheiterten 28, und ihre stolzen Barkassen sanken auf den Grund der See, die keinen Fehler verzeiht. Nur eine Gruppe vom Bielefelder Ceciliengymnasium konnte die ursprüngliche Aufgabe erfolgreich bewältigen. Um weitere Sieger zu küren, wurden die Schiffe (sofern noch halbwegs intakt) erneut zu Wasser gelassen und einfach ohne Beladung zur anderen Seite geblasen, und diesmal blieb der Nachen des Pelizaeus-Gymnasiums Sieger über die Unbilden der Elemente, auch wenn die Zeit nicht für eine Medaille ausreichte. Ein Essen in der Mensa und eine kurze Vorstellung der Bielefelder Event-Physik „BieCurious“ rundeten den aufregenden und arbeitsreichen Vormittag ab.

Text & Fotos: Hr. Dr. Eckel