header_main_001

Sek. I

Die mathematische Grundbildung, die der Mathematikunterricht vermittelt, umfasst laut Kernlernplan "die Fähigkeit, die Rolle zu erkennen, die Mathematik in der Welt spielt" (Kernlehrplan für das Gymnasium - Sekundarstufe I (G8) in NRW, S. 11). Hier wird Mathematik nicht nur als Anwendung verstanden, sondern als Kulturgut. Schülerinnen und Schüler sollen befähigt werden, "mathematisches Wissen funktional, flexibel und mit Einsicht zur Bearbeitug vielfältiger kontextbezogener Probleme einzusetzen und begründete mathematische Urteile abzugeben".

Die Forderung des Kernlehrplans "eigene Ideen zu präsentieren und zu begründen sowie die Argumente anderer aufzunehmen" stärkt persönliche und soziale Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler im Mathematikunterricht.

Ziele:

Im Mathematikunterricht der Sekundarstufe I soll den Schülerinnen und Schülern ausreichend Gelegenheit und Zeit gegeben werden, tragfähige prozessbezogene Kompetenzen aufzubauen:
  • Argumentieren, Kommunizieren,
  • Problemlösen,
  • Modellieren,
  • geeignete Werkzeuge verwenden.
Die Schülerinnen und Schüler sollen gute inhaltsbezogene Kompetenzen in den Bereichen
  • Arithmetik, Algebra,
  • Funktionen,
  • Geometrie,
  • Stochastik

erwerben.

So weit wie möglich sollen die Schülerinnen und Schüler selbst Verantwortung für ihr eigenes Lernen übernehmen. Durch individuelle Förderung sollen sie geeignete Lernanreize bekommen, um sich in ihrem eigenen Tempo gemäß ihrer eigenen Begabung die o.g. mathematischen Kompetenzen aufzubauen.