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Pauline-Schule

Seit 1994 besteht diese Partnerschaft, deren 15–jähriges Bestehen mit einem großen Fest gefeiert wurde.

Daneben fanden in den vergangenen Jahren gemeinsame Sport- und Spielfeste, gemeinsame Gottesdienste, gemeinsames Musizieren, Unterstützung bei Schulfesten, Besuche bei schulischen Aktionen (Projektwoche), Unterrichtsbesuche sowie eine gemeinsame Klassenfahrt statt.

Vielleicht noch wichtiger ist das folgende „Routineprogramm“, das sich im Laufe der Jahre entwickelt hat:
  • 7. Klassen besuchen die Partnerschule im Rahmen des Politikunterrichts und nehmen am Nachmittagsunterricht teil.
  • 10. Klassen führen im Rahmen des evangelischen Religionsunterrichts einen weiteren Unterrichtsbesuch durch.
  • Aktionen zur Selbsterfahrung als Blinder oder Sehgeschädigter
  • 20 bis 30 Schüler begleiten die behinderten Schüler an einem Nachmittag zu Herbstlibori und Lunapark
  • Praktika

Neben dem Fach Politik in der Sekundarstufe 1, in dem die Grundlagen gelegt werden, können weitere Fächer involviert sein: Pädagogik, Religion, Musik, Deutsch. Auf diese Weise erreicht die Partnerschaft eine Großzahl von Schülerinnen und Schülern des Pelizaeus-Gymnasiums.

Die Begegnung mit nicht behinderten, gleichaltrigen Schülern ist für die Pauline Schüler(innen) von großem Wert und immer ein Anlass zur Freude.

Für Pelizaeus – Schüler(innen) ist es zumeist eine besonders intensiv empfundene Erfahrung; und für einige sogar ausschlaggebend für die Wahl eines Sozialen Jahres oder für das Studium.

 

Und das schreiben Schüler(innen) unserer Schule z.B. zu dieser Partnerschaft:

Der Tag in der Pauline- Schule war wirklich aufregend und spannend. Wir haben viele neue Sachen kennen gelernt. Es hat mir gefallen. Vielleicht werde ich die Klasse noch einmal besuchen, denn es hat mir viel Spaß gemacht.

Jenny Pahlsmeier 7e

 

Die Kinder in der Blindenschule können oft auch dieselben Sachen wie wir machen. Es gibt Kinder, die laufen und rennen können und in bestimmten Maßen sehen können. Manchmal hatte ich den Eindruck, dass die Kinder gar keine Behinderung haben.

Simon Schmidt 7f

 

Mir persönlich bedeutet diese freundschaftliche Partnerschaft sehr viel, denn dadurch wird mir die Möglichkeit gegeben, mit den Schülern der Pauline- Schule Zeit zu verbringen. Außerdem empfinde ich es als wichtig, sich sozial zu engagieren und viele neue Erfahrungen zu sammeln.

Harriet Meyer 10d

 

Unser gemeinsames Ziel ist es, den Horizont beider Seiten zu erweitern. Jeder lässt den anderen in die eigene Welt einblicken, um festzustellen, dass die Unterschiede viel kleiner sind als erwartet.

Das kann aber nur aufgrund eines vertrauensvollen Umgangs miteinander stattfinden. Ich denke an dieser Stelle: wenn es darum geht, sich aufeinander einzulassen, lernen die Schüler des Pelizaeus-Gymnasiums ganz besonders viel von den Schülern der Pauline - Schule. Im Gegenzug dazu zeigen sie viel Einsatz und Engagement auf, was natürlich nicht zuletzt auf der vorbildhaften Unterstützung durch Lehrerinnen und -lehrer beider Schulen basiert.

Afra Otto, Jg. 13

 

Monika Schmidt