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Mathematik

Mathematik am Pelizaeus-Gymnasium

„Im letzten Jahrzehnt erfuhren der Mathematikunterricht und die mathematische Förderung unserer Schülerinnen und Schüler viele Veränderungen, die - wie auch in anderen Fächern - im Wesentlichen durch schulpolitische und schulrefomerische Maßnahmen in der Folge des PISA-Schocks und im Zuge der Verkürzung der gymnasialen Schulzeit auf acht Jahre, aber auch durch die technologische Entwicklung in vielen Bereichen bedingt waren, die der Mathematik und damit dem Mathematikunterricht einen neuen, erhöhten Stellenwert verleihen.

Die Maßnahmen der Landesregierung bezogen sich „...u.a. auf die Vorgabe neuer „Kernlehrpläne“, die eine Akzentverschiebung von den bisher üblichen Orientierung an Inhalten hin zur Orientierung des Unterrichts an Kompetenzen beinhalten, d.h. an Fähigkeiten, über die die Schüler als Ergebnis des Unterrichts verfügen sollen und deren Erwerb in stärkerem Maße als bisher durch „Lernstandserhebnungen“ und „zentrale Prüfungen“ überprüft und gesichert werden soll.“
( aus der Festschrift zum 150-jährigen Bestehen des Pelizaeus-Gymansiums Paderborn, Schöningh-Verlag Paderborn 2009, S.70)

Auf der Grundlage dieser „Kernlehrpläne“ erarbeitete die Fachschaft Mathematik in Zusammenarbeit mit Eltern und Schülern eigene schulinterne Lehrpläne.

„In der Praxis waren für den Mathematikunterricht am Pelizaeus-Gymansium auch die folgenden schulinternen Maßnahmen und Entwicklungen von Bedeutung:

  1. Seit dem Schuljahr 2013/2014 werden im Unterricht ab der Jahrgangsstufe 7 grafikfähige Taschenrechner (GTR) TI-NspireCX eingesetzt.
  2. Nicht erst seit die Kernlehrpläne dies verbindlich vorschreiben, nutzen wir auch im Mathematikunterricht der Sekundarstufe I Computerprogramme. Mit dynamischen Geometrieprogrammen konstruieren die Schülerinnen und Schüler geometrische Objekte nach exakten Vorgaben optisch ansprechend, sie entdecken komplexere geometrische Zusammenhänge im selbstständigen, zielgerichteten Tun am Rechner oder entwickeln schrittweise anschaulich geometrische Beweise. Tabellenkalkulationsprogramme und Funktionenplotter ermöglichen es, auch größere Datenmengen zu verarbeiten, zu analysieren, darzustellen und kritisch zu beurteilen und zu einem vertiefenden Verständnis funktionaler Zusammenhänge zu gelangen.
  3. Neben dem obligatorischen Mathematikunterricht engagieren sich unsere Schülerinnen und Schüler auch sehr erfolgreich bei regionalen und überregionalen Mathematikwettbewerben.“(Ebenda, S.70f)
    • So findet die Mathematik-Olympiade einen regelmäißgen großen Zuspruch unter den Schülerinnen und Schülern. Nach kleineren Anfängen nehmen mittlerweile ca. 40 Schüler und Schülerinnen an der ersten Runde teil. Für die zweite Runde (Regionalwettbewerb) qualifizieren sich ca. 15 Teilnehmer. Häufig gelingt sogar die Teilnahme an der 3. Runde (Landeswettbewerb). Im Schuljahr 2015/2016 belegte eine Schülerin unserer Schule den 1. Platz im Landeswettbewerb.
    • Auch der internationale Mathematik-Känguruwettbewerb, ein Multple-Choice-Klausurenwettbewerb, gehört seit mehreren Jahren zum festen Bestandteil unseres Schullebens. So beteiligten sich z.B. im vergangenen Jahr 240 Schülerinnen und Schüler unserer Schule an diesem Wettbewerb.
    • Die jährlich im Herbst – in der Regie unserer Schule am Pelizaeus-Gymansium stattfindenden dreitägigen Veranstaltungen der Schülerakademie für Mathematik in OWL sind ebenfalls große Erfolge. Ca. 30 besonders begabte und motivierte Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 6 aus dem Kreis Paderborn und Bad Driburg, darunter fast ein Drittel Pelizaeus-Schülerinnen und –Schüler, konnten ihre Fähigkeiten und ihre Kreativität an anspruchsvollen anwendungsorientierten Fragestellungen in kleinen Projektgruppen erproben und weiterentwickeln.