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Von Paderborn nach Nairobi – Die 7E entdeckt Kenia

Unterstützt von Frau Müller beschäftigte sich die Klasse 7E mit Frau Alten in einem mehrwöchigen Projekt intensiv mit dem ostafrikanischen Land Kenia. Dabei erhielten die Schülerinnen und Schüler spannende Einblicke in Kultur, Natur, Wirtschaft und das Alltagsleben eines Landes, das vielen zuvor noch weitgehend unbekannt war.

In der ersten Doppelstunde setzten sich die Lernenden zunächst mit Kenia und seiner vielfältigen Landschaft, Bevölkerung und Kultur auseinander. Anschließend untersuchten sie am Beispiel des Naivasha-Sees die Chancen und Herausforderungen des Rosenanbaus in Kenia. Dabei erarbeiteten die Schülerinnen und Schüler eigenständig Zusammenhänge zwischen wirtschaftlicher Entwicklung, Arbeitsplätzen und den Auswirkungen auf Umwelt und Bevölkerung.

Ein besonderes Highlight des Projekts war ein persönlicher Videocall mit Wairimu Magondu aus Kenia. Im Vorfeld hatten die Schülerinnen und Schüler zahlreiche Fragen gesammelt, die sie im direkten Gespräch stellen konnten. So erhielten sie authentische Einblicke in das Leben vor Ort und konnten viele ihrer Fragen unmittelbar klären.

Darüber hinaus unterstützte uns Elineas Rüter, der in diesem Jahr einen Teil seines elften Schuljahres in Nairobi verbrachte. Er stellte der Klasse selbst erstellte, informative Videobeiträge zur Verfügung und beantwortete Fragen der Schülerinnen und Schüler. Seine Berichte aus erster Hand machten das Leben in Kenias Hauptstadt besonders anschaulich und greifbar.

Zum Abschluss des Projekts beschäftigte sich die Klasse mit der Vielfalt der Millionenmetropole Nairobi. Dabei wurde deutlich, wie unterschiedlich Lebenswelten innerhalb einer Stadt sein können und welche Bedeutung Nairobi als wirtschaftliches und kulturelles Zentrum Ostafrikas besitzt.

Die Schülerinnen und Schüler hatten während des gesamten Projekts viel Freude am Lernen und konnten zahlreiche neue Eindrücke gewinnen. Das Kenia-Projekt zeigte eindrucksvoll, wie bereichernd der Blick über die eigenen Landesgrenzen hinaus sein kann und wie wertvoll persönliche Begegnungen für das Verständnis anderer Lebenswelten sind.

Ein herzlicher Dank gilt Frau Müller, Wairimu Magondu und Elineas Rüter für ihre Unterstützung und die spannenden Einblicke in das Leben und den Alltag in Kenia.

Text und Fotos: Fr. Alten