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Das Pele holt den 8. Platz bei der Deutschen Schulschachmeisterschaft in Willingen

Hier spielen wir gegen den Turnierfavoriten: (links sitzen in einer Tischreihe v. V. An Le, Niclas Tegethoff und h. Victor Burban; ganz rechts v. V.: Ich (Johann Käuper), Lukas Wolek und h.r. Niclas Rogalski)

Am 17. Mai 2026 war es dann wieder so weit: Die Schulschachmannschaft vom Pelizaeus-Gymnasium machte sich auf zur Deutschen Schulschachmeisterschaft (kurz DSM) in Willingen. Unser WK2-Team, bestehend aus Lukas Wolek, Niclas Rogalski, An, Niclas Tegethoff, Victor Burban und mir, Johann Käuper, war topmotiviert und bereit, an unseren Erfolg bei den Landesmeisterschaften in Hamm anzuknüpfen.

Und so starteten wir mit dieser Motivation als fünftstärkste Schachmannschaft aus ganz Deutschland in das spannende Finale dieser Saison. Für Niclas und mich sollte es (leider) die letzte Meisterschaft sein, da wir zu Beginn der nächsten Saison zu alt sein werden. Daher geben wir jetzt nochmal alles!

Die erste Runde verlief nahezu reibungslos. Ein Sieg mit 4:2 Punkten in der Auftaktrunde sorgte für eine gute Ausgangslage. Leider mussten wir uns allerdings in der zweiten Runde mit einem knappen 3 ½ : 2 ½ geschlagen geben und wir bekamen einen Vorgeschmack auf die Stärke der gegnerischen Teams. Die Runde drei konnten wir knapp für uns entscheiden und in Runde vier spielten wir gegen den späteren Turniersieger, das Landesgymnasium für Hochbegabte Schwäbisch Gmünd. Hier hatten wir objektiv die letzte Chance, um eine Platzierung unter den Top 3 Mannschaften zu erreichen, und daher war ein Sieg oder ein Unentschieden unser angestrebtes Ergebnis. Bis zur letzten Minute kämpften wir erbittert und am Ende haben wir mit 2:4 und dem Potential zu einem 3:3 knapp verloren. Tatsächlich waren wir damit die Mannschaft mit den besten Chancen gegen die besagte Schule, welche am Ende des Turniers mit sieben gewonnenen Mannschaftskämpfen und keiner Niederlage gewann.

„Naja, dann dieses Jahr halt nicht“, sagte ich zu mir selbst nach der Runde. In der darauffolgenden Runde verpassten wir den Anschluss und unterlagen einem Team aus Baden-Württemberg sehr knapp. Dafür gewannen wir die letzten beiden Runden des Turniers und sicherten uns damit einen verdienten 8. Platz im stärksten Teilnehmerfeld, das das Pele jemals erlebt hatte.

Trotz, dass wir uns mehr erhofft hatten, sind wir nicht allzu traurig um dieses Ergebnis. Es war ein sportlicher und knapper Wettbewerb. Er motiviert uns weiter an uns arbeiten. Somit heißt es jetzt für uns: trainieren, trainieren, trainieren!

Und wer weiß, vielleicht komme ich nächstes Jahr als Trainer mit, wenn die Schulschachmannschaften des Pele wieder an den Start gehen.

Text und Foto: Johann Käuper (Q1)