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The future is up to you! – Erste Woche der Projektarbeit in Paderborn

Am Montagmittag (09.03.2026) begann unser Projekt „The future is up to you!“ mit der Anreise der niederländischen Schülerinnen und Schüler. Wir freuten uns auf die folgenden Tage, die uns einen Einblick in unterschiedliche Herausforderungen der Zukunft geben und uns Handlungsoptionen aufzeigen sollten. Zunächst wurden verschiedene Kennenlernspiele gespielt. Anschließend hatten wir im Rahmen einer Stadtrallye die Möglichkeit, den Gästen die Stadt Paderborn sowie ihre Geschichte näherzubringen. Mit dem Abschluss der Rallye endete das Tagesprogramm, und die niederländischen Schüler*innen wurden von ihren Gastfamilien in Empfang genommen.

Nachdem die niederländischen Schüler*innen am Dienstag zunächst deutschen Unterricht erlebt haben, brachen sie in Richtung HNF auf, um das weltgrößte Computermuseum zu erkunden und sich in einem Workshop mit der Bedeutung der Digitalisierung für die Zukunft zu beschäftigen. Nach dortiger Ankunft der deutschen Schülerinnen und Schüler und einem gemeinsamen Picknick starteten wir unsere Clean-up-Challenge, bei der es darum ging, auf unserer Wanderung nach Schloss Neuhaus in den Projektgruppen möglichst viel Müll zu sammeln. Dort reflektierten wir das Ergebnis und kreierten Kunstwerke, um auf das Problem der Umweltverschmutzung aufmerksam zu machen. Nach unserem Besuch der Glanzlichter-Ausstellung traten wir die gemeinsame Rückreise mit dem Linienbus an.

Am Mittwoch sind wir mit dem Zug ins Ruhrgebiet gefahren. Auf unseren Touren durch die Zeche Zollverein, die von 1851 bis 1986 als Steinkohlebergwerk betrieben wurde, beschäftigten wir uns mit den Auswirkungen der Kohleförderung und Stahlgewinnung auf die Menschen und die Natur. Heute ist sie UNESCO-Weltkulturerbe, weshalb wir ebenfalls die Bedeutung des Strukturwandels für das Ruhrgebiet reflektierten. Im Anschluss sind wir dann mit dem Zug weiter nach Dortmund gefahren, um zusammen mit unseren Austauschschüler*innen die Stadt mit Blick auf alternative Mobilitätsangebote zu erkunden. Nach der gemeinsamen Rückfahrt kamen wir wieder pünktlich in Paderborn an.

Am Donnerstag bereiteten wir zunächst unsere Projektpräsentationen in den Niederlanden vor. Dabei entwickelten wir eigene Ideen und Lösungsansätze für zukünftige Herausforderungen im Bereich Klima und Umwelt. Danach unternahmen wir viele unterschiedliche Experimente zum Bereich Klimaphysik. Beispielsweise beleuchteten wir einen mit Klarsichtfolie geschlossenen Behälter mit Infrarotstrahlen und sahen zu, wie die Temperatur darin, beim Hinzufügen von CO2 drastisch anstieg. Nach diesen informationsreichen Stunden brachen wir zu einem Wikinger-Schach-Turnier in den Paderwiesen auf. Im Anschluss hatten wir Zeit, mit unseren Austauschpartner*innen etwas zu unternehmen und die freie Zeit in den Familien zu nutzen.

Am Freitag trafen wir uns zunächst, um die erste gemeinsame Woche zu reflektieren und uns Ziele für die zweite Projektwoche zu setzen. Danach hieß es bereits Abschied nehmen und mit der Abreise der niederländischen Schülerinnen und Schüler ging die erste von zwei Projektwochen zu Ende.


Text: Teilnehmende des Projektes              Bilder: Fr. Gallasch