Am 25.02. besuchten 15 Schüler*innen des Chemiekurses G3 die Universität, um am Department Chemie in der Arbeitsgruppe für Chemiedidaktik ein von Master-Studentinnen entworfenes Modul zum Thema Nachhaltigkeit zu testen. Dabei ging es um die Qualität von Trinkwasser, speziell um die Belastung mit Nitrat-Ionen, die, im Körper reduziert zu Nitrit, z.B. bei Säuglingen das „Blue Baby Syndrome“ hervorrufen können. Nach einer Einführung in die Thematik der Wasserkreisläufe sowei der Nitrat-Problematik im Paderborner Land experimentierten die Schülerinnen und Schüler selbst mit Kolorimetern, also Messgeräten, die mittels der Abschwächung der Intensität eines Lichtstrahls bestimmter Farbe durch eine entsprechend präparierte Trinkwasserprobe quantitative Aussagen zum Nitratgehalt machen können. Dazu hatten die Schüler*innen eigene Proben des heimischen Trinkwassers mitgebracht. (Die Ergebnisse lagen beruhigend weit unter dem Grenzwert.)
Im Anschluss an die Arbeit im Labor führte uns Herr Bobert noch durch die neuen Chemie-Praktikumsräume und in die instrumentelle Analytik, bei der mithilfe von großen, stärkste Magnetfelder erzeugenden und bis zu siebenstelligen Beträgen kostenden Gerätschaften wie MS- und NMR-Spektroskopen die Strukturen von Molekülen aufgeklärt werden.
Wir bedanken und bei Frau Schulte, Frau Müller und Frau Konst sowie bei Herrn Dr. Pollmeier und Herrn Dr. Bobert.
Text & Fotos: Hr. Dr. Eckel