Am 26.06. versammelten sich in der 5.-7. Schulstunde 103 Sechstklässler*innen in den Physikräumen, um in 33 Gruppen gegeneinander anzutreten und einzig unter Zuhilfenahme von Eierkartons, Paketklebeband und einer Menge Phantasie ein Boot zu erschaffen, das nicht nur seetüchtig zu sein, sondern auch bestimmte weitere Kriterien zu erfüllen hatte. So gab es Anforderungen an die Maße (25 cm x 25 cm x 25 cm), die Masse (möglichst leicht!) sowie an die Nutzlast des Kahns: eine aufrecht (!) stehende, gefüllte 500-ml-Flasche musste mindestens fünfzehn Sekunden vom Nachen ohne Havarie getragen werden. Eine große Hürde, wie sich herausstellen sollte: einzig die Gruppe mit dem minimalistischen Namen „Boot“, bestehend aus den Schülern Marlon Ardis, Titus Asshauer, Lenn Koberstein und Ben Woste, fabrizierte eine Barke, die länger denn die geforderten 15 s standhielt. Abgesehen von den Booten der drei Gruppen „heavy core“, „Kiddies“ und den „smashen Potatoes“, die es immerhin je auf etwa 10 Sekunden brachten, teilten alle anderen Boote, ohne Ladung seetauglich oder nicht, nach Beladung instantan das Schicksal der Titanic.
Marlon, Titus, Lenn und Ben fahren am 26.06. zur Finalrunde an die Universität Bielefeld.
Preise wurden weiterhin vergeben für das, nach ästhetischen Kriterien, schönste Boot (Jakob Hartmann, Mila Korkis, Moussa Nassery, Luisa Nolte und Jehad Sayed Ahmad) sowie für das mit Abstand hässlichste (in dieser Kategorie erfolgreich: Oskar Bechthold, Jonas Kruppa, Timo Malcherczyk und Milo Schäfer).
Text & Fotos: Hr. Dr. Eckel