Es wurde noch europäischer: Die irische Sprachtrainerin, die seit mehr als 20 Jahren in Spanien lebt, vermittelte den Kursteilnehmer*innen aus den Niederlanden und Deutschland „Practical English for the classroom and beyond“. Eine davon war Frau Gallasch, die zusammen mit Herrn Meiß den Austausch mit dem Christelijk College Groevenbeek in Ermelo (Niederlande) gestaltet und deshalb von der durch das Erasmus+Programm kofinanzierten Fortbildung gleich mehrfach profitierte.
Zum einen von den Kursinhalten, die dem Seminartitel absolut gerecht wurden und sowohl Wortschatzarbeit und Grammatik als auch die Initiierung von Gesprächen in Alltagssituationen und den Umgang mit sprachlichen Mitteln und Fehlern umfassten. Allen Teilnehmenden wurde so ein großer Zugewinn an Sicherheit im englischen Sprachgebrauch ermöglicht.
Zum anderen von der Notwendigkeit, sich eine Woche lang den ganzen Tag über in der multikulturellen Gruppe auf Englisch zu verständigen und dabei auch speziell die niederländische Sicht auf unterschiedliche Themen kennen zu lernen. Zum Beispiel hat die Beschäftigung mit Legenden, Märchen und weithin bekannten Persönlichkeiten dabei die europäischen Gemeinsamkeiten in den Fokus gerückt und gleichzeitig landesspezifische Besonderheiten offenbart.
Außerdem wurden im Seminarverlauf sehr unterschiedliche Hilfsangebote aus dem englischsprachigen Bereich des Internets erprobt, die für die interkulturelle Verständigung Unterstützungsmöglichkeiten bieten und teilweise KI-Systeme zur sprachlichen Vereinfachung oder Anpassung nutzen. Mit diesem Wissen können auch jüngere Schüler*innen dazu befähigt werden, Englisch als Verkehrssprache in Austauschsituationen sicher zu verwenden.
Abgerundet wurde die Fortbildung durch eine Exkursion zur deutschen Schule an der Algarve, wo unter anderem die portugiesischen Bemühungen um Nachhaltigkeit und Naturschutz offensichtlich wurden.
Text und Bilder: Fr. Gallasch.
Von der Europäischen Union finanziert. Die geäußerten Ansichten und Meinungen entsprechen jedoch ausschließlich denen der Autorin und spiegeln nicht zwingend die der Europäischen Union oder der Nationalen Agentur wider. Weder die Europäische Union noch die Nationale Agentur können dafür verantwortlich gemacht werden.